Pilgerstätten

Pil|ger|stät|te Ort, Stätte, die Verehrer einer bestimmten bekannten Persönlichkeit, Liebhaber einer bestimmten Sache zu Besuchen veranlasst

Beispiel:

das Grab des Stars wurde zu einer Pilgerstätte.

Discordische Pilgerstätten sind Orte von denen Discordier glauben sie hätten eine besondere Wirkung auf ihre Entwicklung. Die Orte müssen nicht zwangsläufig existent oder real erreichbar sein. Eine Pilgerfahrt bedeutet daher auch viel mehr sich mit dem Ort auseinanderzusetzen, Informationen auszuwerten, einen Film zu gucken und am Schluss für sich selbst eine tiefere Erkenntniss zu ziehn. Hat man diese Erkenntniss gewonnen so darf man von sich behaupten man habe eine erfolgreiche Pilgerfahrt unternommen.

Natürlich gibt es auch jene Discordier die es vorziehn all die Orte zu berreisen die als Pilgerstätten aufgeführt sind. Die meißten werden dafür allerdings ein ganzes oder zwei Leben brauchen.

Discordische Pilgerstätten entsprechen also in etwa der Tradition der discordischen Heiligen und können auch mit diesen kombiniert werden.

Idee und Ursprung

Die Idee für discordische Pilgerstätten ging aus einem Studium der Principa Discordier hervor welches Rückwärts bei Vollmond ausgeführt wurde. Es gibt mehrere Texte die Bezug nehmen auf die Pilgerstätten so z.B. die Starfish Papiere (die wohl die Grundidee fixierten) und der Text vom heiligen Schrein des fNordens (der die Grundidee weiter zementiert).

Die Starfish Papiere

(zum Foren-Thread)

Dieses Papier gilt bis zum Zeitpunkt der Kenntnissnahme als GEHEIM Stichtag, 41. Tag der Endzeit im Jahr unserer Dame der Zwietracht 3176. Pilgerstätten des Diskordianismuß.

Wie jeder gläubige Diskordier wissen dürfte sind für uns Bowlingbahnen hailige Pilgerstätten. Empfing man doch dort die Offenbarung die zur Schöpfung der Principia führte. Auch Hot Dog Stände sind als Pilgerstätten höchst beliebt und erfreuen sich besonders Freitags bei Diskordiern höchster beliebtheit denn Mütterchen Eris höchstselbst stillte ihre trauer mit den gar köstlichen Brötchen aus diesem Schrein. Das Grab von Emporer Joshua Norton gilt gemeinhin als hohe Pilgerstätte des Diskordianismuß. In der Company tauchte nun jüngst ein Manuskript auf (bekannt als das Starfish Papier) welches nahelegt, das es auch im alten Mesopotamien einen Ort gab in dem ein Schrein zu ehren unserer Göttin stand und an dem der erste symbolische Starfish das Licht der Welt erblickte. Dieser Schrein scheint für uns jedoch verloren da sein Standort bis heute unbekannt ist. Nedlim der Skeptiker propagierte einst das auch der Oregon Vortex eine hailige Pilgerstätte sei die jeder gläubige Diskordier mindestens einmal im Leben besucht haben sollte. Trifft hier doch das reine Chaos auf die Ordnung und verzerrt die „realität“ bis zur unkenntlichkeit. Desweiteren ließen Anhänger der Legion durchblicken, dass auch im Grenzgebiet zum Lande westlich von Osten ein hailiger Schrein existieren soll. Ausserdem tauchte jüngst ein höchst seltsames Manuskript auf, welches von einem Ort zeugt der gemeinhin das „Lost Highway Hotel“ genannt wird. Dieser Ort scheint jedoch ebenfalls verschollen. Man munkelt jedoch das es von denen, die es finden wollen, gefunden werden kann (möglicherweise benötigt man dafür das magische Artefakt welches als Magic 8 Ball bekannt ist. Dies ist jedoch nur kühle spekulation).

Diese Informationen wurden geborgen, zusammengetragen und kommentiert von
Cpt. Bucky Saia

Der heilige Schrein des fNordens

Ein verschollener Schrein der Discordier dessen Position zumindest Bwana Honolulu und Bratislav Metulevskie bekannt sein dürfte.

OK, wenn wir schon von hailigen Plätzen sprechen… als ich seinerzeit als Zombiejäger im fNordenKurioserweise lag diese allgemein als Norden bezeichnete Gegend südlicher als meine damalige Heimstatt. unterwegs war, fand ich nach einem Kampf gegen die Überreste einer Zombie-Arme (mein Vorgänger hatte dort seinen legendären 30-Meter-Zombie niedergestreckt, bevor er spurlos verschwand) einen kleinen Schrein. Dieser Schrein wurde von einem hailigen Mann bewacht, genannt der Urahne der Vorfahren, von sich selbst aber nur als der Rootsman sprechend. In diesem Schrein fand ich - neben der letzten Dr. Eberhard-Antikörper-Bombe meines Vorgängers, um der untoten Plage den Garaus zu machen - auch einige ungeordnete, hailige Schriften, die dort von Bratislav Metulevskie selbst hinterlassen worden waren und quasi nur auf mich gewartet hatten. Die Schriften mögen zwar nicht mehr dort sein und der hailige Ort ist ständigen Wandlungen unterzogen („Gestaltung, Umgestaltung. Des ewigen Sinnes ewige Unterhaltung.Goethes FAUST in deinem Gesicht, yo. “), aber nichtsdestoweniger ist dieser Ort hailig - nur aufgrund seiner strengen Bewachung und der dauernden Gefahr (Dieser Ort liegt in der Nähe einer Pforte zur Unterwelt und wird immer wieder von untoten Horden heimgesucht) eignet er sich nicht unbedingt als Pilgerstätte.Bwana Honolulu

Postkarten Tradition

Tradition (von lateinisch tradere „hinüber-geben“ oder traditio „Übergabe, Auslieferung, Überlieferung“) bezeichnet die Weitergabe (das Tradere).

Die Postkarten Tradition ist eine relativ neue discordische Tradition.

Liste der Pilgerstätten

Der verlorene Schrein des fNordens wird an dieser Stelle nicht aufgeführt. Er ist verloren und vermutlich gibt es gute Gründe dafür.

  • alle Bowlingbahnen
  • alle Hot Dog Stände (in guten wie in schlechten Brötchen)
  • das Grab von Emperor Norton
  • Der Oregon Vortex
  • Das lost Highway Hotel auf dem Interstate 60
  • Arkham, Massachusetts, vermutlich identisch mit Salem, Massachusetts.
  • Innsmouth, Lage unklar, entgegen Wikipedia definitiv nicht identisch mit Newburyport.
  • Dunwich, Lage unklar, ebenfalls irgendwo in Massachusetts gelegen.
  • Die Interstate 60 und die auf ihr gelegenen Orte Renburg, Banton, Morlaw und Danver. Sehenswürdigkeiten sind das Fork in the Road Motel an der Weggabelung zwischen Renburg, Morlaw und Danver und das Museum of Art Fraud in Renburg. (Besuchern von Banton wird geraten, auf den Konsum von Euphoria zu verzichten. Besucher von Morlaw sollten sich einen guten Anwalt nehmen.)
  • Die Black Hills in Maryland. Das Haus der Hexe soll zwar inzwischen gefunden und abgerissen worden sein, sie selbst wurde jedoch nie gefunden… und der Ort, wo das Haus stand, soll immer noch magisch aufgeladen sein.
  • …und natürlich das Grab von H.P. Lovecraft (in Swan Point).
  • Südliche-Sandwich-Inseln
  • Les Cinco Muertes. Auf Nublar und Sorna werden angeblich immer noch seltsame Tiere gesichtet…
  • die Städte Ulthar und Kadath… und die Ruinen R'lyehs, Carcosas, Atlantis, Lemurias…
  • Cydonia
  • Georgia Guidestones
  • Der Untersberg
  • Ingolstadt und Bielefeld
  • Das Hotel California
  • Das „House of the rising Sun“

Weitere Pilgerstätten könnte man evtl. auch Projekt Weltkarte entnehmen. Oder Pilgerstätten in Projekt Weltkarte einfügen. Oder beides.

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