Asoziales Netzwerk

Dieser Artikel würde sich sicher über Inhalt freuen. Zumindest, soweit ich die Psychologie von Artikeln beurteilen kann.

Das Asoziale Netzwerk ist in der Känguru-Trilogie eine vom Känguru gegründete (Dis-)Organisation. Genauer gesagt eine Anti-Terror-Organisation. Gegen den Terror der Schulen und Fabriken, der Medien und der Regierung, der Leitkultur und des Lobbyismus, der Religion und der Wirtschaft. Gegen den Terror des realexistierenden Asozialismus.

Es soll das Gegenstück zum Ministerium für Produktivität darstellen, weil nach der Meinung des Kängurus das System asozial ist, ist alles, was sozial genannt wird, eigentlich asozial und darum muss etwas, das wirklich sozial ist asozial genannt werden. Folglich ist das Asoziale Netzwerk ein soziales Netzwerk.

Es gibt keine Hierarchien, jedes Mitglied ist gleichberechtigt und kann sich frei einen Titel wählen, der jedoch keine Bedeutung hat und nichts mit seiner tatsächlichen Tätigkeit oder Position zu tun haben muss. Auch kann sich, wie in der Känguru Offenbarung festgestellt wird, „jede beliebige Ansammlung von Mitgliedern an jedem Ort zu jedem Zeitpunkt einen beliebigen Namen geben. Dieser Name ist natürlich bedeutungslos und überhaupt ist das ganze nur ein Spiel, um auf die Zusammensetzung und Macht solcher Gremien blablabla“ - Anmerkung des Kängurus. In dieser Hinsicht weist das Asoziale Netzwerk Parallelen zur diskordischen Gesellschaft auf, in der die Vergabe Heiliger Namen und pompöser Titel eine lange Tradition hat, die ebenfalls die Willkür von Hierarchien reflektieren soll.

Die vom Netzwerk durchgeführten Aktionen, sogenannte Anti-Terror-Anschläge, unterliegen in Bezug auf ihre Bezeichnung ebenfalls keinen Einschränkungen. Sie werden nicht durchnummeriert, jedoch kann jedes Netzwerkmitglied seinen Aktionen eine beliebige Zahl geben. Darüber hinaus muss noch nicht einmal der Begriff Anti-Terror-Anschlag verwendet werden. bekannte Namen sind etwa „Anti-Terror-Änderung“, „Anti-Terror-Anschreiben“ und „Anti-Terror-Anstalt des öffentlichen Rechts“.

Von der Idee aus den Büchern inspiriert, haben zahlreiche Fans „echte“ Sektionen des Asozialen Netzwerks gegründet, die mit unterschiedlichem Erfolg versuchen, eigene Anti-Terror-Anschläge auszuführen.auch nur

Quellen

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