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Temporäre Autonome Zonen

Temporäre Autonome Zonen (TAZ) sind eine Idee von Hakim Bey.

Er definiert in ihm eine TAZ als eine Situation, in der herrschende Gesetze und Ordnungen zeitweise lokal außer Kraft treten, Autoritäten ihre Macht verlieren und unvorhersehbare gemeinsame neue Begegnungen und Erfahrungen möglich werden.

„Die temporäre autonomen Zone ist […] ein Palimpsest aller utopischen Theorien und Begierden. Sie schafft die Matrix einer anti-autoritären Bewegung, in der es möglich ist das ganze Durcheinander anarchistischer, libertärer, syndicalistischer, anarcho-kommunistischer, post-situationistischer Tendenzen zusammenzuklumpen. Diese Vereinigung des nicht Einheitlichen wird nicht von Idiologie getrieben, sondern von einer Art aufständischen Krachs oder Chaos der Revolte, der Verneinung und der Offenbarung. Hundert, tausend Blumen des Widerstands, der Verschiedenheit, des nicht-ordinären Bewußtseins werden blühen - der Wille zur Macht als Andersartigkeit.“

Im Zeitalter der modernen Kommunikation sind TAZ sehr leicht zu gestalten. Dazu zählen zum Beispiel spontane Kaufhausdemonstrationen bei Kaufhof oder das massenhafte Niederwerfen vor verdutzten Streifenpolizisten aber auch das altbekannte „Flitzen“ (also nackig durch die Stadt, nen Fussballstadion oder sonstwas rennen). Jede Art von ungewühnlichen Aktionen, die in der Regel legal (aber halt ungewühnlich sind) können durch das entstandene Chaos TAZ erzeugen.

Siehe auch

Quellen

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