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Novelty-Theorie

Die Novelty-Theorie versucht, Ebbe und Flut von Neuem im Universum als inhärente Qualität der Zeit zu berechnen. Es ist eine Theorie, die von Terence McKenna von den frühen 1970ern an bis zu seinem Tod im Jahr 2000 erdacht und ausführlich diskutiert wurde. Novelty kann in diesem Kontext als Neuigkeit, als Verkomplizierung und als Wandlung im Gegensatz zum Verharren im Gewohnten verstanden werden. Nach McKenna ergibt sich eine fraktale Wellenform, bekannt als Timewave Zero oder einfach als Zeitwelle (timewave), wenn „Novelty“ über der Zeit aufgetragen wird. Der Graph zeigt zu welchen Zeiten und in welchem Maß Neues in Erscheinung tritt. Dabei ist die Neuigkeit umso größer, je näher die Kurve der x-Achse kommt und entsprechend klein bei hohen y-Werten der Kurve.

Nach dem Timewave-Graph traten überragende Novelty-Perioden zu folgenden Zeiten auf: vor ungefähr 4 Milliarden Jahren als die Erde geformt wurde, vor 65 Millionen Jahren als die Dinosaurier ausstarben und die Säugetiere sich ausbreiteten, vor etwa 10.000 Jahren nach dem Ende der Eiszeit, etwa im späten 19. Jahrhundert, als soziale und wissenschaftliche Revolutionen vorankamen, während der 60er Jahre, um die Zeit von 9/11 herum und etwa im November 2008. In kommenden Novelty-Perioden ist der Oktober 2010 interessant und natürlich das markante Ende am 21. Dezember 2012, wenn die Zeitwelle Null erreicht.

Quellen

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