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Phool

Dieser Artikel würde sich sicher über Inhalt freuen. Zumindest, soweit ich die Psychologie von Artikeln beurteilen kann.

„Man muß nicht immer verrückt werden um ein Phool zu sein“

Ein Phool ist jemand, der mehr oder weniger bewusst erisische und anerisische Schwingungen manipuliert, um eine Veränderung seiner Umgebung zu bewirken. Diese Art von Vorgang versteht man als Diskordianische Magie. Phools greifen dabei nicht auf Methoden „klassischer“ Magie (inklusive Chaosmagie) wie Meditation oder Gnosis zurück (obwohl ihnen auch diese natürlich offenstehen), sondern nutzen ihre eigene Ver-rücktheit, um erisische Energien zu erzeugen und gezielt einzusetzen. Der Phool unterscheidet sich von anderen Diskordianern dadurch, daß diese ihre Energien weniger bewusst einsetzen. Ein Phool versucht auch nicht zwangsläufig, ein anerisisches Umfeld vollständig zu beseitigen, da nur ein solches ihm die Möglichkeit bietet, mittels seiner eigenen erisischen Energien Magie zu wirken.

Etymologie

Das Wort Phool vermutlich von Lord Falgan in seinem Text Die Grundsätze der diskordianistischen Magick das erste mal erwähnt. Eventuell handelt es sich bei dem Begriff um eine Analogbildung zu Wörtern wie „phreak“ (ursprünglich von „freak“ und „phone“) oder „phishing“, so daß der Begriff „Phool“ sich höchstwahrscheinlich vom englischen „fool“ (Narr) ableitet, was in etwa die Mentalität eines discordischen Magiers ganz gut beschreibt. Eine andere mögliche Erklärung für den Ursprung des Wortes könnte eine verballhornung des begriffs fooled (zum narren gehalten werden) dafür spricht z.B. das relative frühe erscheinen dieses Wortes in The Complete Works of Josh Billings von ca 1876 oder so in der es eine Passage gibt die wortwörtlich lautet:

I suppozed i had lived long enuff not to be phooled agin in this way, but i hav found out that an ounce ov vanity weighs more than a pound ov reazon, espeshily when a man mistakes a bigg foot for a small one.

Auch wenn wir nicht wissen woher das Wort letztendlich kommt fakt ist heutzutage wird es benutzt um discordische Magier zu beschreiben. Phool ist dabei Geschlechtsneutral wobei einige weibliche Phools dazu tendieren sich Candy Witches zu nennen. Warum auch immer.

Definition

Laut der ursprünglichen Definition durch Lord Falgan ist ein Phool Jemand der sich der Anwesenheit und Wirkung von Schwingungen bewusst ist und welcher Diskordianistische Magick benutzt um jene zu manipulieren. doch in der Discordischen Gesellschaft und grade im Kreise der UniversCity of Sockovia hat sich der Begriff Phool ganz allgemein als Sammelbegriff für discordische Magier etabliert. Das Handbuch der UniversCity of Sockovia geht auf den Begriff näher ein und definiert Phools wie folgt:

Einer der größten Irrtümer der modernen Magier sei anzunehmen discordische Magie funktioniere ähnlich einer der klassichen Schulen einschließlich Chaosmagie. Discordische Magie schöpft seine Kraft aus der Eristischen und Aneristischen Energie und letztere ist überall wärend die erste leicht zu erzeugen ist wenn man denn weiß wie. Der Phool weiß sowas. Deswegen ist es auch ein Irrtum anzunehmen discordische Magie benötige Meditation oder Gnosis. Der Phool begibt sich allein durch seine Ver-rücktheit in einen Zustand in dem er diese Energien erkennen und kanalisieren kann. Da illuminierte Discordier alle zu einem gewissen grad der Ver-rücktheit unterliegen und Phools sogar noch mehr ist es für diese ein leichtes die Energien zu kanalisieren.

Erscheinungsbild

Ein maskierter Phool wirkt Magie mit magischem Löffel

Es gibt kein festgelegtes Erscheinungsbild und ein Phool weiß um die wirkung seines äusseren so das er sein äusseres je nach Situation anpassen kann. Sollte ein Phool das Bedürfniss haben in relativer Ruhe reisen zu wollen wird er sich kleiden und verhaltn wie ein Graugesicht. Möchte ein Phool möglichst viel Energie erzeugen so kann er dies auch über sein Auftreten erreichen. Ganz allgemein lässt sich nur sagen das die meißten Phools sich so kleiden wie sie sich am wohlsten fühlen wobei oftmals eine Tendenz feststellbar ist nachder sich Phools an etwas annähren das sie Astrales Abbild im Outer Space nennen. Dabei handelt es sich anscheinend um die Idealvorstellung eines Phools von sich selbst.

Lebensweise

Der Phool strebt nach einem zustand des eins sein mit dem Kosmos. Loßgelöst durch Spaß und Freude und im Gewissen das ihm nichts passieren wird solange er in seine Fähigkeiten (das schließt das Unterbewustsein mit ein), die Göttin und den Kosmos genug vertrauen hat. Darüberhinaus verstehen sich Phools als Forscher die mittels diverser Techniken in die tiefen Mysterien der Magie eindringen und das oftmals auf ganz unkonventionelle Art und weise (meißt sehr zum missfallen konventioneller Magier). Eines der mächtigsten Werkzeuge des Phools ist die Phantasie, denn was denkbar ist, lässt sich grundsätzlich auch magische bewirken. Während die klassische Chaosmagick diese Fähgikeit meist übersieht, versteht der Phool sie als quasi unerschöpfliche Quelle an Kraft und Inspiration. Im Rahmen der phoolischen Entwicklung, kommt der Befreiung der Phatasie aus den Fesseln der Konventionen und scheinbaren Grenzen eine Schlüsselrolle zu. Phools lieben das Leben und der höchste Zustand den ein Phool erreichen kann ist ein gefühl der Einigkeit mit dem Kosmos im gewissen das alles möglich sein kann. An dieser Stelle beginnt sich das Individuum aufzulösen was nach aussage einiger Masterphools jedoch ein höchst erstrebenswerter Zustand sein soll. Diese Verschmelzung mit dem Multiversum wird auch als: „Tanz mit Eris“ bezeichnet.

Behausung

Das Handbuch der UniversCity of Sockovia definiert die Behausung eines Phools wie folgt: Phools Garden - Der Rückzugsort eines Phools. Dort wo man runterkommt und sich entspannt. Ein sicherer, magischer Ort. Der Phools Garden ist so eingerichtet das der Phool sich dort wohl fühlt. Dies beinhaltet meißt das vorhanden sein von einigen bis vielen eristischen Fokusen. Mit diesen wird innerhalb des Phools Garden ein Klima der relativen Ausgeglichenheit zwischen den Energien geschaffen. Der phools Garden ist somit das Sacred Chao an einem Ort.

siehe auch

Quellen

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